Radeln für den Klimaschutz

Rund 300 Menschen nahmen dieses Jahr am „Radeln für den Klimaschutz“ teil.

Organisiert wurde die Sternfahrt von der Caritas Nürnberger Land zusammen mit ADFC, ASB, AVANTI, AWO, BRK, BUND Naturschutz, Evangelisches Dekanat Hersbruck, Evangelische Gemeinde Lauf, Fair&Mehr, Landkreis Nürnberger Land, Lebenshilfe, den Märkten Feucht, Schnaittach und Schwaig, mobilshare Feucht, Omas for future, Katholischer Seelsorgebereich Pegnitztal, Rummelsberger Diakonie, Stadtklima Altdorf, Kampagne STADTRADELN, den Städten Altdorf, Hersbruck, Lauf und dem VCD. Die Unterstützung durch die drei Polizeiinspektionen Altdorf, Hersbruck und Lauf war wie immer sehr tatkräftig, kollegial und hilfreich.
Gleichzeitig wurden Stadt- und Schulradeln offiziell eröffnet, bei dem Radler*innen aus dem ganzen Landkreis mit dem Fahrrad Kilometer sammeln, die Umwelt schonen, etwas für ihre Gesundheit tun und gleichzeitig dem Landkreis Erkenntnisse über Streckennutzung und Führung der Radrouten ermöglichen.
Stellvertretender Landrat Helmut Brückner und Landtagsabgeordneter Felix Locke, ebenso wie die Bürgermeister von Winkelhaid, Schwaig, Lauf und Schnaittach verabschiedeten und begrüßten die Radler*innen an ihren jeweiligen Start- und Zielpunkten. Am Laufer Plärrer waren Infostände des Landratsamtes, des ADFC, der Omas for future aufgebaut. Es gab Eis und einen Fahrradparcours für Kinder.
Michael Groß von der Caritas hielt eine Rede, in der er auf aktuelle Zahlen zum menschengemachten Klimawandel und die Verantwortung jedes einzelnen einging, durch Veränderung seines Konsumverhalten seinen Treibhausgasausstoß zu reduzieren. Möglichkeiten seien geringere Raumtemperaturen, Überlegungen zur Nachhaltigkeit beim Einkauf und öfter mal der Verzicht auf den Pkw und das Umsatteln aufs Rad. Er ging auch darauf ein, warum das Thema „Klimaschutz“ die Gesellschaft so spaltet, obwohl nachweislich 91% der Bevölkerung das Ziel unterstützen, Wirtschaft und Infrastruktur klimafreundlich umzubauen. Nach seiner Ansicht liegen die Ursachen für diese Abwehr in wenig bewussten Ängsten, etwas zu verlieren. Dabei biete ein nachhaltiges Leben viel mehr Lebensqualität durch Entschleunigung und mehr Gelassenheit.
Text: Dr. Michael Groß